Internationale Deutsche Jugend Meisterschaft 2020

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Die diesjährige IDJM der 29er war in vielerlei Hinsicht ein spannendes und nervenaufreibendes Event. Nicht nur wurde die Organisationsphase des Events maßgeblich durch das Corona-Virus beeinflusst, insbesondere der starke Ostwind mit Böen von bis zu 30 Knoten sorgte an mehreren Tagen für viele Kenterungen, gerade unter den leichten Teams.

Erster Wettfahrttag: Böige Windverhältnisse von 4-7 Beaufort forderten Kraft und absolute Konzentration, um sich mit drei Rennen am ersten Wettfahrttag eine vorteilhafte Platzierung zu verschaffen. Diese ließen gegen Ende des Tages nach, was an der steigenden Anzahl der gekenterten Boote zu erkennen war. Nicht alle Sportler kamen unverletzt in den Hafen, so mussten sich manche gegen Ende des Tages in der Notaufnahme melden, andere kamen mit ein paar Kühlakkus davon.

Zweiter Wettfahrttag: Der Wind hatte leicht abgenommen, was zu einem hart umkämpften ersten Viertel führte. Im Verlauf der insgesamt fünf Wettfahrten frischte er wieder auf, sodass wir sowie richtungs- und stärketechnisch vergleichbare Bedingungen zum Vortag hatten. Langsam zeigte sich ein Muster… Richard Schultheis und Max Körner (MLT) schienen unangetastet das Feld zu dominieren, gefolgt von Antonia Schultheis und Ole Ulrich (MLT), die im engen Kampf mit Moritz Dorau und Riko Rockenbauch (GER) standen.

Dritter Wettfahrttag: Zum Tag der Deutschen Einheit erreichte der Wind den Höhepunkt, der so hoch war, dass die Wettfahrtleitung unter Daniela Huber nach drei Stunden des Wartens an Land die Wettfahrten für den Feiertag absagte. Feiern war zwar aufgrund der Corona- Richtlinien nicht im Rahmen des Möglichen, die nahe Therme wurde aber von vielen Sportlern zur Regeneration für den letzten anstehenden Wettfahrttag genutzt.

Vierter Wettfahrttag: Der finale Tag brachte einige Überraschungen mit sich, nicht zuletzt den recht schwachen Wind zur ersten Wettfahrt, welcher für alle Segler nach den windstarken Rennen der Vortage eine grobe Umstellung zur Folge hatte und somit die Gesamtwertung teilweise ordentlich durcheinanderwürfelte. Trotz des schönen Wetters war der Anblick auf eine graue Wolkenfront für einige Teams erfreulich, da diese den altbekannten Wind mit sich brachte und somit die letzten drei Wettfahrten wieder gewohnt herausfordernd gestaltete. Noch im Trockenen konnten wir die Boote verladen.

Als der Vorsitzende des FSC Jochen Frank die Siegerehrung eröffnete, fing es an zu regnen. Unter dem ersten Wasser von oben in dieser Woche wurden die Sieger (1. Richard Schultheis/Max Körner, 2. Antonia Schultheis/Ole Ulrich, 3. Moritz Dorau/Riko Rockenbauch) und die 17 Gewinner (1. Per Christoffer Schwall/ Simon Schmidt, 2. Louisa Müller/ Felizia Fiebig, 3. Finn Schütt/ Johann Sach) geehrt.

geschrieben von: Marc Handschug, Bastian Herrmann

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